
Story Highlight
– 19 riders won in both MotoGP and Superbike-WM.
– Makoto Tamada debuted in Superbike, then MotoGP success.
– Nicky Hayden won MotoGP title in 2006, Superbike in 2016.
– Mick Doohan: 54 MotoGP wins, 3 Superbike victories.
– Max Biaggi first to win in both classes debut.
Full Story
In der Welt des Motorradrennsports haben nur wenige Fahrer sowohl in der MotoGP als auch in der Superbike-Weltmeisterschaft (WorldSBK) Erfolge vorzuweisen. Insgesamt sind es 19 Piloten, die in beiden Kategorien Siege erringen konnten. Hier sind einige der herausragenden Namen und ihre Leistungen.
Makoto Tamada startete seine Karriere in der Superbike-WM 1999, doch sein wirkliches Talent zeigte sich 2001 mit einem Doppelsieg als Wildcard-Fahrer in Sugo, was ihm den Sprung in die MotoGP sicherte. Sein erster Erfolg in der Königsklasse kam 2004 in Jacarepagua, gefolgt von einem weiteren Sieg in seinem Heimatland Japan.
Für John Kocinski, den ehemaligen 250-ccm-Weltmeister von 1990, war der Aufstieg in die 500-ccm-Klasse in den frühen 1990er Jahren erfolgreich. Er feierte nicht nur vier Siege in dieser prestigeträchtigen Kategorie, sondern gewann auch 1997 den Superbike-Weltmeistertitel mit 14 Siegen während seiner Karriere in der WorldSBK.
Ben Spies, ein dreifacher AMA-Champion, wechselte 2009 in die Superbike-WM, wo er im gleichen Jahr auch den Titel holte. Seine MotoGP-Karriere begann 2010 bei Yamaha Tech3, und sein einziger Sieg kam 2011 in Assen, wo er zudem einen Podiumsplatz einfuhr.
Cal Crutchlow, ein vielseitiger Rennfahrer mit Erfolgen in mehreren Kategorien, holte in der Superbike-WM drei Siege und wechselte danach 2011 in die MotoGP. Er glänzte 2016 mit seinem ersten GP-Sieg in der Tschechischen Republik, was 35 Jahre nach dem letzten britischen Erfolg in der MotoGP bemerkenswert war.
Carlos Checa, ein ebenso erfolgreicher Fahrer, erfüllte sowohl in der MotoGP als auch in der Superbike-WM große Erwartungen. Er feierte 1996 im katalanischen GP seinen ersten Sieg und wurde 2011 mit Ducati Superbike-Weltmeister, nachdem er ein Rekordjahr mit 15 Siegen absolvierte.
Nicky Hayden, bekannt als “Kentucky Kid”, feierte seinen ersten MotoGP-Erfolg 2005 und sicherte sich 2006 den Weltmeistertitel, bevor er 2016 in die Superbike-WM wechselte und einen Sieg in Sepang erzielte.
Marco Melandri wurde 2002 250-ccm-Weltmeister und hatte eine bemerkenswerte Karriere sowohl in der MotoGP als auch in der Superbike-WM, wo er 2011 die Gesamtwertung auf dem zweiten Platz abschloss.
Mick Doohan ist eine Legende in der Motorradgeschichte, bekannt für seine beeindruckenden 54 Siege in der 500-ccm-Klasse und seine frühen Erfolge in der Superbike-WM, wo er 1988 einen der ersten australischen Siege feierte.
Troy Bayliss, berühmt für seine Dominanz in der Superbike-WM, erlangte auch Ruhm in der MotoGP mit einem Wildcard-Sieg in Valencia 2006 und setzte so seine beeindruckenden Leistungen fort.
Max Biaggi, viermaliger 250-ccm-Weltmeister, hatte sowohl in der 500-ccm-Klasse als auch in der Superbike-WM nennenswerte Erfolge. Er war der letzte Fahrer, der bei seinem Debüt in der MotoGP einen Sieg einfahren konnte, bevor er 2010 seinen ersten Superbike-Weltmeistertitel gewann.
Zusätzlich haben Danilo Petrucci und Andrea Iannone jüngst ebenfalls Erfolge in beiden Meisterschaften erzielt, wobei Petrucci derzeit zwei MotoGP-Siege und drei in der Superbike-WM vorweisen kann und Iannone jeweils einen Sieg in beiden Kategorien aufweist.
